Verteidigungsindustrie„Machen Sie keine Kriegswirtschaft, machen Sie eine Innovationswirtschaft“

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Ein Stand von Rheinmetall auf einer Rüstungsmesse in London
Ein Stand von Rheinmetall auf einer Rüstungsmesse in London Leon Neal/Getty Images

Wie Deutschlands staatliche Rüstungsausgaben auf Pump der gesamten Wirtschaft nützen und nicht auf Kosten der Armen gehen. Paolo Surico, Ökonom an der London Business School, erklärt, wie das funktionieren könnte.

Interview von Markus Zydra, Frankfurt

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Paolo Surico, 48, ist ein gefragter Redner. Zuletzt saß er bei der internationalen EZB-Notenbanker-Konferenz in der portugiesischen Stadt Sintra auf dem Podium. Der Italiener, Professor an der London Business School, beschäftigt sich mit der Frage, ob und wann staatliche Rüstungsinvestitionen mehr sind als verplempertes Steuergeld. Der Ökonom rät der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), nicht nur Waffen zu kaufen, sondern genauso viel Geld in Forschung und Entwicklung zu stecken.

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