MeinungFörderung für private SolaranlagenReiche hat recht und macht’s trotzdem falsch

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Kommentar von Nakissa Salavati

Lesezeit: 2 Min.

Katherina Reiche (CDU) will auch Betreibern neuer großer Wind- und Solaranlagen anspruchsvolle Bedingungen für den Ausbau setzen.
Katherina Reiche (CDU) will auch Betreibern neuer großer Wind- und Solaranlagen anspruchsvolle Bedingungen für den Ausbau setzen. Kay Nietfeld/picture alliance/dpa

Die Bundeswirtschaftsministerin will die Einspeisevergütung für kleinere Solaranlagen streichen. Dafür hat sie gute Argumente, und doch könnte sie mehr Schaden als Nutzen anrichten.

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Niederbayern ist so ein Beispiel für eine gegensätzliche Liebe. Einerseits plakatieren CSU, Freie Wähler und AfD für die Kommunalwahl gerade alle Straßen zu, Parteien, die die Klimakrise im besten Falle nicht so ernst nehmen und im schlechtesten Fall leugnen. Andererseits sind die Menschen in der Region längst ein aktiver Teil der Energiewende: Auf Einfamilienhäusern, Turnhallen, Bauernscheunen, überall sind Photovoltaikmodule installiert. Die private Solaranlage hat es geschafft, zum kleinen Pionier des grünen Booms zu werden, und das nicht nur in Bayern. Ja, selbst AfD-Wähler sind nicht abgeneigt, zeigen Umfragen. Das müssen E-Auto und Wärmepumpe erst mal schaffen.

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