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Kartellverfahren:Google zahlt in Frankreich

Die französische Wettbewerbsbehörde hat gegen Google eine Strafe von 220 Millionen Euro wegen der Bevorzugung eigener Dienste bei Online- Werbung verhängt. Google habe die Vorwürfe nicht bestritten, das Bußgeld sei nun im Rahmen eines Vergleichs angeordnet worden, teilte die Behörde mit. Google Änderungen angeboten, die von der Behörde akzeptiert worden seien. "Wir werden diese Änderungen in den kommenden Monaten testen und weiterentwickeln, bevor wir sie auf breiterer Basis, teilweise auch weltweit, ausrollen", erklärte Google. Die Wettbewerbsbehörde wirft dem US-Unternehmen vor, seine marktbeherrschende Stellung auf dem Markt für Anzeigenserver missbraucht zu haben. "Die Überwachungsbehörde hat festgestellt, dass Google seinen eigenen Technologien, die unter der Marke Google Ad Manager angeboten werden, eine Vorzugsbehandlung gewährt hat", hieß es. Die französische Wettbewerbsbehörde erinnerte daran, dass Unternehmen mit einer Stellung wie Google eine besondere Verantwortung hätten.

© SZ vom 08.06.2021 / dpa
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