Kartellamt Mundt will Kabel-Deal prüfen

Das Bundeskartellamt will die Prüfung der 18,4 Milliarden Euro schweren Übernahme von Unitymedia sowie weiterer Osteuropa-Aktivitäten des US-Kabelnetzbetreibers Liberty Global durch Vodafone an sich ziehen. Im Einvernehmen mit dem Bundeswirtschaftsministerium sei ein Antrag auf Verweisung des Falls von der EU-Kommission zum Bundeskartellamt gestellt worden, soweit sich dieser Zusammenschluss auf Märkte in Deutschland auswirkt. Von dem Zusammenschluss sei vor allem Deutschland betroffen, begründete Kartellamtspräsident Andreas Mundt die Entscheidung. Die EU-Wettbewerbsbehörde hat sich eine Frist bis zum 27. November gesetzt, um den Deal zu prüfen.