Wirtschaftspolitik:Das Kartellamt nimmt sich die Deutsche Bahn vor

Wirtschaftspolitik: Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, an seinem Schreibtisch, die Behörde hat ihren Sitz in Bonn.

Der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, an seinem Schreibtisch, die Behörde hat ihren Sitz in Bonn.

(Foto: Meike Boeschemeyer/Imago)

Der Chef der Wettbewerbsbehörde, Andreas Mundt, plädiert für mehr Konkurrenz auch in der Krise - auf den Energiemärkten und in der Rüstungsindustrie. Und er schaut sich die Deutsche Bahn genau an.

Interview von Caspar Busse und Thomas Fromm

Der Jurist Andreas Mundt, 63, hat unter anderem für die FDP gearbeitet, bevor er vor fast 25 Jahren zum Bundeskartellamt kam. Seit Ende 2009 ist der Rheinländer Präsident der Behörde, die zuletzt zusätzliche Befugnisse erhalten hat und sich auch im Kampf gegen die Marktmacht der großen amerikanischen Internetkonzerne wie Amazon, Facebook/Meta oder Google einen Namen gemacht hat. Mundt setzt sich unermüdlich für mehr Wettbewerb auch in Krisenzeiten ein - und nimmt dabei nun die Deutsche Bahn ins Visier.

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