Kapitalismuskritik:Wir müssen reden: Was Wirtschaft und Gesellschaft trennt und verbindet

Lesezeit: 6 min

Das alte Feindbild von der bösen Wirtschaft lebt wieder auf. Elon Musk Mitte August in der Tesla-Gigafactory in Grünheide; neben ihm der damalige Kanzlerkandidat Armin Laschet. (Foto: Patrick Pleul/AFP)

Unternehmen und Bürger stehen sich in Deutschland in großem Misstrauen gegenüber. Das verhindert einen konstruktiven Diskurs. Wer die Wirtschaft verändern will, darf ihr nicht den Rücken zukehren.

Essay von Karl-Heinz Büschemann

Er ist wieder da, der Kampf der Blöcke, der lange beendet zu sein schien. Erst hat ihn die Finanzkrise wieder aufleben lassen. Jetzt ist es Corona. Die Pandemie hat ein Feindbild wiederbelebt: Gesellschaft gegen "die Wirtschaft". Gesundheit gegen Gewinnstreben. Gemeinwohl gegen Lobbymacht. Gut gegen Böse. Es ist das alte Lied von der Wirtschaft als dem Feind des Guten, ein Lied, das in der Wirtschaftsnation Nummer eins in Europa besonders gern gesungen wird.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: