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Kameras:GoPro streicht Stellen

Der US-Kamerahersteller steckt in der Krise. Er will die Zahl seiner Mitarbeiter von 1254 auf unter 1000 verringern. Schon 2016 und 2017 waren hunderte Jobs weggefallen. Zudem will GoPro aus der Produktion von Drohnen aussteigen.

Dreieinhalb Jahre nach dem erfolgreichen Börsengang geht es für den US-Kamerahersteller GoPro stetig bergab. Das Unternehmen werde 20 Prozent seiner Stellen streichen und aus der Drohnen-Herstellung wieder aussteigen, teilte GoPro mit. Gründer und Chef Nicholas Woodmann kürzt sein Gehalt auf ein Dollar im Jahr und schloss einen Verkauf nicht aus. Der Kurs der GoPro-Aktie stürzte ab. GoPro werde die Zahl seiner Mitarbeiter von derzeit 1254 auf unter tausend reduzieren, teilte das Unternehmen mit. Schon 2016 und 2017 hatte GoPro hunderte Stellen gestrichen. Gründer Woodman sagte dem Sender CNBC: "Wenn es Gelegenheiten gibt, sich mit einem größeren Mutterunternehmen zu vereinen, dann ist das etwas, das wir erwägen würden." GoPro habe bereits die Bank JPMorgan Chase engagiert, um sich über Optionen inklusive eines Verkaufs beraten zu lassen. Woodmann sagte, die Verbraucher seien nicht mehr bereit, für die Kameras denselben Preis zu zahlen wie vor einem Jahr.