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Nach Streit mit Donald Trump:Kalifornien kauft künftig deutsche Dienstwagen

X model SUVs being built on the assembly line at the BMW manufacturing facility in Greer

Soll künftig zu den Begünstigten Kaliforniens gehören: Automobilhersteller BMW; im Bild die Produktion in einem US-Werk in South Carolina.

(Foto: REUTERS)
  • Kalifornien will künftig nur noch Dienstwagen der Hersteller Ford, BMW und VW anschaffen.
  • Mehrere amerikanische Autobauer hatten sich zuvor hinter US-Präsident Trump gestellt, der gegen Kaliforniens scharfe Umweltstandards kämpft.

Der US-Bundesstaat Kalifornien zieht beim Kauf neuer Dienstwagen Konsequenzen aus dem Abgasstreit mit der US-Regierung. Künftig würden keine Fahrzeuge mehr von General Motors (GM), Toyota oder Fiat Chrysler angeschafft, kündigte Gouverneur Gavin Newsom an. Jene Konzerne unterstützten Bemühungen von Präsident Donald Trump, Kalifornien das Recht auf eigene Emissionsstandards zu entziehen.

"Autobauer, die sich auf die falsche Seite der Geschichte gestellt haben, werden von der Kaufkraft Kaliforniens nichts haben", sagte Newsom. Von Januar an würden nur noch Autos von Herstellern angeschafft, die Kaliforniens Rechte respektierten - so Ford, BMW und VW.

125 Millionen Dollar für Autos von GM, Fiat und Toyota

Bei den beiden deutschen Autobauern kauften kalifornische Behörden in den vergangenen drei Jahren keinen einzigen Wagen. Für Ford-Fahrzeuge gab der als Vorreiter für strengere Umweltstandards bekannte Westküstenstaat in dieser Zeit etwa 69 Millionen Dollar aus. Für Autos von GM zahlte der Bundesstaat in den Jahren 2016 bis 2018 knapp 59 Millionen Dollar, für Fiat-Chrysler-Fahrzeuge etwa 56 Millionen und für Toyota-Modelle zehn Millionen Dollar. Die Autohersteller waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen oder lehnten sie ab.

GM, Toyota und Chrysler hatten sich im Oktober hinter US-Präsident Donald Trump und dessen Kampf gegen das Vorpreschen Kaliforniens bei schärferen Umweltstandards für Fahrzeuge gestellt. Ford, BMW und VW hingegen hatten sich schon im Juli dazu verpflichtet, sich an die kalifornischen Standards zu halten.

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