Julius Bär:Signa-Pleite kostet Bankenchef den Job

Julius Bär: Philipp Rickenbacher: Sein Rückzug vom Chefposten sei sein Beitrag zur Lösung des Problems, das Julius Bär nun hat, sagt er.

Philipp Rickenbacher: Sein Rückzug vom Chefposten sei sein Beitrag zur Lösung des Problems, das Julius Bär nun hat, sagt er.

(Foto: Arnd Wiegmann/REUTERS)

Die Schweizer Privatbank Julius Bär hat sich verzockt. Ihr Chef ließ sich auf René Benkos Signa Holding ein. Wieder trifft es den Schweizer Finanzplatz. Zufall?

Von Isabel Pfaff, Bern

Was am Ende mit Immobilienunternehmer René Benko geschehen wird, dessen insolvente Signa Holding nun immer mehr Unternehmen in seinen Abwärtsstrudel reißt, weiß noch keiner. Klar ist dagegen, dass das wankende Kartenhaus, das Benko über Jahre aufgebaut hat, nun den ersten Konzernleiter den Kopf kostet: Am Donnerstag hat die Schweizer Privatbank Julius Bär verkündet, dass sie sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Chef Philipp Rickenbacher trennt. Übergangsweise wird Rickenbachers Vize Nic Dreckmann den Chefposten übernehmen.

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