FahrradleasingWie Jobrad aus der Krise kommen will

Lesezeit: 4 Min.

Jobrad steckt in der Krise.
Jobrad steckt in der Krise. (Foto: Christoph Duepper/Jobrad)

Jobrad ist immer nur gewachsen, Jahr um Jahr um zweistellige Prozentsätze. Doch das Geschäft mit den Diensträdern stockt, auch weil Fahrräder so günstig sind wie nie. Chef Florian Baur muss die Firma neu aufstellen – und trennt sich von einem Fünftel seiner Leute.

Von Tobias Bug, Freiburg

Ein Dienstgefährt auf zwei statt vier Rädern – um diese Geschäftsidee wurde Ulrich Prediger beneidet. Prediger ist der Erfinder des Dienstfahrrads, und als dessen Lobbyist hat er sogar fürs Fahrrad so was wie ein Dienstwagenprivileg erreicht, und zwar mit noch größerer Steuerersparnis als fürs Verbrennerauto. Seine Gründung Jobrad wuchs und wuchs, vor allem, als in der Corona-Pandemie plötzlich alle aufs Fahrrad stiegen. Der Umsatz der Jobrad Gruppe verdoppelte sich von 2021 bis 2024 auf 1,4 Milliarden Euro, ständig kamen neue Mitarbeitende am Freiburger Stammsitz dazu, und das Geld saß so locker, dass man Hauptsponsor des SC Freiburg wurde.

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