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Jim Beam:Kentucky Bourbon

(Foto: Pat McDonogh/AP)

Ein Feuer vernichtet in den USA Zehntausende Fässer Whiskey. Ein Teil fließt in den Kentucky River, dort droht nun ein Fischsterben

Ein Blitz genügte wohl, dann ging eine Lagerhalle der Whiskey-Brennerei Jim Beam in Flammen auf, kurz darauf eine zweite. Insgesamt 45 000 Fass Bourbon-Whiskey seien dabei vernichtet worden, hieß es - eine Menge, die mindestens sechs Millionen Flaschen ergeben hätte. Größtenteils sei der Alkohol verbrannt, ein Teil aber floss in einen nahegelegenen Bach und weiter in den Kentucky River . Das dürfte nun zu Umweltproblemen führen: Der Bourbon könne den Sauerstoffgehalt im Wasser senken und zu einem Fischsterben führen, warnte die Umweltbehörde. Außerdem verfärbe sich das Wasser, schäume und stinke. Schnapstrinker müssen sich dagegen nicht sorgen: In den vernichteten Fässern habe sich junger Bourbon befunden, hieß es. Außerdem sei der Verlust relativ gering: Insgesamt hat Jim Beam rund 3,3 Millionen Whiskey-Fässer in 126 Lagerhäusern auf Vorrat. Der Whiskey geht so schnell also nicht aus.