Jen (dpa/th) - Der Jenoptik-Konzern hat Aufträge in Millionenhöhe für seine Verkehrsüberwachungsanlagen aus den USA und Kanada erhalten. Die Bestellungen beliefen sich im ersten Quartal auf insgesamt 24 Millionen US-Dollar (20 Mio. Euro), wie das börsennotierte Unternehmen am Freitag in Jena mitteilte. Dazu gehöre auch Technik, mit der die Geschwindigkeitsmessung mit einer automatischen Kennzeichenerfassung kombiniert werde.
Jenoptik beobachte, dass in Nordamerika immer mehr Verkehrs- und Gesundheitsbehörden oder Bürgermeisterämter Initiativen ergriffen, um die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten zu verringern, erklärte Vorstandschef Stefan Traeger. Der Thüringer Konzern stellt seit Jahren Verkehrssicherheitstechnik her, bei der Laser und Kameras eingesetzt werden - unter anderem auch zur Rotlichtüberwachung an Kreuzungen. Bisher seien weltweit insgesamt mehr als 30 000 Systeme geliefert worden, so das Unternehmen.
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