bedeckt München 26°

Jemen:Drohnen-Tod durch deutsche Motoren

Saudi-Arabien: Brennende Ölraffinerie nach einem Drohnenangriff 2019

Brennende Ölförderanlagen in Saudi-Arabien nach einem Huthi-Drohnenangriff im September 2019.

(Foto: Hamad I Mohammed/Reuters)

Im Jemen-Krieg setzen Rebellen selbstgebaute Drohnen mit Sprengstoff ein. In den Trümmern finden UN-Inspektoren immer wieder hochwertige Modellbau-Flugmotoren aus Deutschland. Wie kommen die da hin?

Von Jörg Schmitt

Zuerst sind da nur die langen schmalen Flügel, ein Schatten, der sich sehr schnell bewegt und plötzlich, wie ein Stein, nach unten sackt. Dann der Einschlag, ein Feuerball, Rauch, Staub direkt neben einer der Passagierbrücken. Von den beiden Lastwagen, die gerade noch dort standen, ist nicht mehr viel übrig - hier endet das Video. Es ist mutmaßlich aufgenommen am 26. Juli 2018 auf dem Flughafen von Abu Dhabi. Der schnelle Schatten entpuppt sich bei mehrmaligem Hinsehen als Drohne, abgeschickt, so vermuten es UN-Experten, von Huthi-Rebellen im benachbarten Jemen. Mehr als 1000 Kilometer entfernt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
China: Downtown in Shanghai
Geldanlage
Warum Sparpläne oft weniger Rendite bringen
Girl with bangs and protective face mask staring while standing at park model released Symbolfoto AMPF00109
Covid-19
Was die Pandemie mit dem Immunsystem gemacht hat
Coronavirus: Covid-Impfung in London
Delta-Variante
Die Gefahr für Geimpfte ist niedriger, aber nicht null
Wir 4
Sabbatical
Auf Weltreise mit Kindern
Bundestagswahl
Wer von den Plänen der Parteien finanziell profitiert - und wer nicht
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB