SZ-NachhaltigkeitsgipfelKlimaschutz spaltet die Stahlindustrie

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Collage: sted/SZ, Fotos: imago

Die EU will das mit Abstand wichtigste Klimaschutzgesetz reformieren. Deutschlands größter Stahlkonzern fordert Entlastungen, doch kleinere Rivalen wollen das gar nicht.

Von Björn Finke, München

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Es ist das mit Abstand wichtigste Klimaschutz-Instrument der EU, und im Juli wird die Kommission einen Gesetzentwurf mit Erleichterungen vorlegen. Doch wie sehr der sogenannte Emissionshandel abgeschwächt werden soll, ist umstritten. Es verläuft ein Riss zwischen Mitgliedstaaten und innerhalb von Industrien. Besonders betroffen ist die Stahlbranche, einer der schlimmsten Klimasünder des Kontinents. Deutschlands größter Hersteller Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) und Konkurrent Arcelor-Mittal fordern, dass die Kosten des Emissionshandels für die Industrie in den kommenden Jahren nicht weiter steigen dürfen. Aber die kleineren Rivalen Salzgitter und Saarstahl warnen davor, die Regeln aufzuweichen.

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