IWF:Finanzbranche ist stabil

Die Finanzbranche zeigt sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der Corona-Krise stabil. "Banken waren bisher nicht Teil des Problems", heißt es im Finanzstabilitätsbericht, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. "Die Banken sind mit viel Kapital und hohen Liquiditätspuffern in die Pandemie gegangen und haben sich bislang als widerstandsfähig erwiesen." Die Corona-Hilfen der Staaten für die Wirtschaft hätten geholfen, dass Kredite weiter zur Verfügung stünden. Trotzdem sei Vorsicht geboten. Das anhaltend niedrige Zinsumfeld kratze an der Profitabilität der Geldhäuser und mache neue Darlehen für sie wenig attraktiv. Banken dürften sich zudem Sorgen machen, dass viele Kredite ausfallen könnten, sobald die staatlichen Stützungsmaßnahmen wegfielen. Die Risiken für die Finanzstabilität liegen laut IWF insgesamt im Rahmen. "Das darf man aber nicht als gesetzt ansehen."

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