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Tourismus in Italien:Bella Italia ohne Urlauber

So leer wie in diesen Wochen ist es an Italiens Stränden lange nicht mehr gewesen. Schön für die Touristen, die Ruhe suchen. Weniger schön für die Menschen vor Ort, die vom Tourismus leben.

(Foto: Amelie Niklas Ohlrogge/unsplash)

Im Krisensommer 2020 sind Italiens Städte und Strände leer. Auch vor den Restaurants gibt es viel Platz. Die Tourismusbranche leidet - und versucht mit neuen Strategien, Urlauber anzulocken.

Von Ulrike Sauer

Salina, sagt Clara Rametta, ist eine glückliche Insel. Das Coronavirus schaffte es nicht auf das flughafenfreie Eiland, das zum Äolischen Archipel nördlich von Sizilien gehört. Malvasia-Rebberge, Kaperngärten, Blütenkaskaden der Bougainvillea, glitzerndes Mittelmeer, zwei erloschene Vulkane, kulinarische Wonnen und eine frische Brise, was wollen die Sinne mehr? Rametta aber befindet sich in einer sehr misslichen Lage. 80 Prozent der Gäste ihres Hotels Signum sind traditionell Ausländer. Im Pandemie-Sommer bedeutet das: lauter blanke Seiten im Buchungsbuch.

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