StromversorgungWarum das Sonnenland Italien kaum Solarkraft nutzt

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Mit mehr als 2100 Sonnenstunden pro Jahr hat Italien ideale Voraussetzungen, um von der Solarkraft zu profitieren.
Mit mehr als 2100 Sonnenstunden pro Jahr hat Italien ideale Voraussetzungen, um von der Solarkraft zu profitieren. (Foto: Marco Bertorello/AFP)

Italien hat ideale Voraussetzungen, um grünen Strom zu gewinnen. Dennoch sind Photovoltaikanlagen weniger verbreitet als in Deutschland. Aber genau das könnte jetzt ein Vorteil sein.

Von Nakissa Salavati

Eine Solaranlage in Venetien sieht, seien wir ehrlich, auch nicht anders aus als eine Solaranlage in Niederbayern. Hohes Gras wächst zwischen den neuen Modulen, nebenan die Tristesse der Vorstadt: Gewerbebauten, die Masten eines Umspannwerks, der Sound eines vorbeifahrenden Zugs. Und trotzdem ist hier, in der Nähe von Verona, vieles anders als in Deutschland. Das liegt nicht nur am zuständigen Ingenieur, der mit einem weichen „Allora“ beginnt, das Projekt zu erklären. Es liegt vor allem daran, dass Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) wie diese in Italien immer noch eher eine Ausnahme sind. Ausgerechnet im Sonnenland Italien wird Solarenergie viel langsamer ausgebaut und ist daher weit entfernt von Kapazitäten, die im wolkenreichen Deutschland längst Normalität sind.

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