Populismus:Meloni schickt Italiens Wirtschaft auf Geisterfahrt

Populismus: Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni tut zu wenig, um die Wettbewerbskraft des Landes zu stärken.

Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni tut zu wenig, um die Wettbewerbskraft des Landes zu stärken.

(Foto: Guglielmo Mangiapane/Reuters)

In Deutschland fürchten sich Unternehmer vor dem Aufstieg der AfD, in Italien hadern sie seit 16 Monaten mit der gestrigen Industriepolitik der Rechtspopulisten.

Von Ulrike Sauer, Rom

Der Satz hat Kultstatus: "Jetzt gebe ich die Karten". Giorgia Meloni manifestierte ihren Machtanspruch neulich in einem Fernsehinterview. Konkret ging es um die Besetzung von Posten im Kultur- und Medienbetrieb. Doch die Ansage zeigt ihr Regierungsverständnis in allen Politikbereichen. Auch in der Wirtschaft teilt die postfaschistische Regierungschefin die Karten aus - vornehmlich an den Sockel ihrer Wählerbasis: an Kleinunternehmer, Selbstständige, Steuerhinterzieher. Sie werden umworben, finanziell gepäppelt und vom Wettbewerb abgeschirmt.

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