Wenn man von dem ziemlich modernen Glas- und Stahlbau aus hinübergeht auf die andere Straßenseite und hinein in diesen alten Betonkasten mit den leicht vergilbten Fenstern, dann fängt einen die ebenso stolze wie etwas traurige Vergangenheit der italienischen Luftfahrt wieder ein. Nicht nur das Gebäude selbst hat den Charme eines maroden Staatsbetriebs, drinnen finden sich auch Relikte aus der Zeit, in der hier die Besatzungen der längst bankrotten Alitalia trainiert haben. In einem Eck steht etwa noch ein altes Kabinenmodell in Alitalia-Farben, das niemand mehr beachtet.
LuftfahrtWie Lufthansa ITA Airways umbaut
Lesezeit: 3 Min.

Der neue Chef Jörg Eberhart soll die Staatsbetriebskultur bei ITA ändern. Vom kommenden Jahr an will die Airline Geld verdienen. Aber es gibt große Probleme.
Von Jens Flottau, Rom
