Hackerangriff:Dies ist ein Überfall

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1500 Firmen weltweit waren betroffen, als Hacker den Softwarehersteller Kaseya in den USA hackten, darunter auch ein deutsches Luxushotel. Wie konnte das passieren? Illustration: Stefan Dimitrov

Freitagabend in einem deutschen Luxushotel, plötzlich geht nichts mehr: keine Reservierung, keine Bestellung, keine Zimmertür. Über einen Cyberangriff in den USA, der zeigt, wie wehrlos die Welt ist.

Von Helmut Martin-Jung und Jan Schmidbauer

Wenn man mal das Geld außen vor lässt, den finanziellen Schaden, dann waren die letzten Tage für ihn schlimmer als die vielen Monate Corona-Lockdown. Warum? Wegen dieser verdammten Angst, sagt er. Dieser Angst, dass das alles nicht mehr aufhören wird. Dass sie da nicht mehr rauskommen. Hotelier Peter Winterfeld sitzt in der Teestube seines vornehmen Hotels, ganz hinten in der Ecke. Muss ja keiner zuhören. Es ist der Mittwochnachmittag der vergangenen Woche, und er ist zum ersten Mal wieder halbwegs entspannt. So entspannt, dass er sich zurücklehnt im Sessel und beim Kellner Nüsse bestellt. War die letzten Tage nicht dran zu denken.

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