Irland:Gesprächsbereit bei Steuerreform

Irland schließt sich womöglich doch noch den Plänen für eine globale Steuerreform an. Mehrere Vertreter der Regierung in Dublin betonten, aktualisierte Texte der Industriestaaten-Organisation OECD zum Thema würden viele Bedenken Irlands aufnehmen. Noch seien aber weitere Gespräche nötig. EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni sagte am Dienstagmorgen in Luxemburg, das Projekt mache Fortschritte. Es sei damit zu rechnen, dass auf internationaler Ebene noch im Oktober endgültig grünes Licht für das Vorhaben gegeben werde. Dann sollen auch wichtige Details geklärt sein, nachdem im Sommer bereits das Grundgerüst gebillig wurde. In der EU sind neben Irland auch Ungarn und Estland skeptisch. Gentiloni sagte, dies sei im Fluss. Die Länder müssten sich aber selbst dazu äußern.

Unter dem Dach der OECD streben knapp 140 Länder eine Steuerreform mit zwei Säulen an - einer globalen Mindeststeuer und einer neuen Form der Besteuerung digitaler Dienstleistungen.

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