Geldanlage„Die Leute denken sie reagieren auf den Markt, aber sie reagieren auf ihren emotionalen Zustand.“

Lesezeit: 4 Min.

Ständiges Auf und Ab: Händler vor einer Kursanzeige an der New Yorker Börse.
Ständiges Auf und Ab: Händler vor einer Kursanzeige an der New Yorker Börse. Brendan McDermid/REUTERS

Seit die USA Iran angegriffen haben, sind Aktienkurse weltweit gefallen. Anleger – so heißt es immer – sollten in dieser Phase einfach ruhig bleiben. Aber wie?

Von Gunnar Herrmann

Die Morgennachrichten sind für Anleger derzeit eine echte Nervenprobe. Seit Beginn der Angriffe auf Iran vergeht fast kein Tag mehr ohne schlechte Neuigkeiten von den Finanzmärkten. Zum Beispiel an diesem Montag, da liefen über die Ticker allein zwischen neun und zehn Uhr folgende Meldungen: Der Nikkei in Tokio hat 3,5 Prozent verloren, der Leitindex in Südkorea sogar 6,5 Prozent, der Dax rutscht zum Handelsstart unter 22 000. Auf Finanzportalen und Ratgeberseiten wird in solchen Situationen gerne gefragt: Was sollen Anleger jetzt tun? Die vernünftige Antwort lautet in der Regel: Keine Panik. Aber wie geht das eigentlich, Ruhe bewahren, wenn einem beim Blick ins Depot immer größere tiefrote Zahlen entgegenleuchten?

Zur SZ-Startseite

SZ-Depotcheck
:„Wir waren sofort mit bis zu 15 Prozent in den Miesen“

Detlef, 66, hat mit seiner Frau ein Zweifamilienhaus verkauft und mehr als 150 000 Euro in Wertpapiere gesteckt. Jetzt fragt er sich: Sollte ich mehr Gold kaufen? Die neue Folge der Serie „SZ-Depotcheck“.

SZ PlusVon Nils Heck

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: