Interview mit Martin Daum:"Mir ist das "Ich" in Deutschland zu ausgeprägt"

Lesezeit: 6 min

Martin Daum, Daimler

„Meine Idee, mein Erfolg, mein Dienstwagen – damit kann ich wenig anfangen“, sagt Martin Daum.

(Foto: Andy Ridder/Daimler AG)

Martin Daum arbeitete lange in den USA - bis er überraschend Chef des weltgrößten Lastwagenbauers Daimler wurde. Ein Gespräch über Donald Trump, Gewaltenteilung und die Risiken von Robo-Trucks.

Interview von Max HäglerStefan Mayr

Von seinem Stehpult mit Gummibärchen-Glas genießt Martin Daum, 58, eine kontrastreiche Aussicht: dort die Untertürkheimer Weinberge und die prächtige Grabkapelle auf dem Württemberg. Hier das graue und eng bebaute Werksgelände der Stuttgarter Daimler-Zentrale. Ein Unterschied zu den USA, wo er viele Jahre gearbeitet hat: Daimler baut dort die berühmten gelben Schulbusse sowie unter dem Namen Freightliner riesige Trucks. Anfang 2017 wurde er in die Zentrale zurückbeordert, weil Vorgänger Wolfgang Bernhard hingeworfen hatte. Für Daum kam der Ruf offensichtlich überraschend: Das gerahmte rote Trikot der Portland Trail Blazers mit dem "Namen" Daimler steht noch am Boden. "Ich mag Basketball", sagt er, "den richtigen." Also den seiner zweiten Heimat, den amerikanischen.

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