Tochtergesellschaft EOS:Wie Otto säumige Zahler abkassiert

Lesezeit: 4 min

Otto

Das meiste Geld erwirtschaftet die Otto Group nicht mit dem bekannten Versandhandel, sondern mit fragwürdigen Inkasso-Praktiken.

(Foto: Otto Group/oh/Collage: SZ)

Die Otto Group erzielt enorme Gewinne mit eigenen Inkassofirmen. Doch ist das auch alles legal? Eine Klage könnte das Unternehmen nun in Bedrängnis bringen.

Von Benjamin Emonts

Das Hamburger Handelsimperium Otto löst bei vielen Kundinnen und Kunden ein Gefühl der Vertrautheit aus. Die Kataloge mit den großen roten Buchstaben lagen schließlich jahrelang auf dem Küchentisch; die Bestellungen kommen bis heute verlässlich per Paketdienst. Das Familienunternehmen selbst weiß sich obendrein als sozialer und verantwortungsvoller Konzern zu präsentieren. Erst 2019 hat es eine gemeinnützige Organisation gegründet, die sich für "bessere Finanzkompetenz im Alltag" und gegen private Überschuldung einsetzt. "Otto ... find ich gut" hieß der altbekannte Slogan. Für viele Menschen steht der Konzern für hanseatische Aufrichtigkeit.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Psychologie
"Wenn man Ziele erreichen will, helfen rationale Entscheidungen enorm"
Nobody is immune to the neck kiss; SZ-MAGAZIN
Sexualität
"Slow Sex hat etwas sehr Meditatives"
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Impfschaden
Gesundheit
Gegen jede Wahrscheinlichkeit
Reden wir über Geld
"Überlegen Sie sich sehr gut, wem Sie davon erzählen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB