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Inflation:Verbraucherpreise leicht erhöht

Teurere Lebensmittel und Pauschalreisen haben die Inflation im Juli ansteigen lassen. Sie liegt aber deutlich unter der Zielmarke der EZB.

Teurere Lebensmittel und Pauschalreisen haben die Inflation in Deutschland im Juli leicht ansteigen lassen. Die Verbraucherpreise zogen um durchschnittlich 1,7 Prozent zum Vorjahresmonat an. Im Juni lag die Rate bei 1,6 Prozent. Während die Bürger für Nahrungsmittel, Kaltmieten und Pauschalreisen tiefer in die Tasche greifen mussten, war der Anstieg bei Energie, die sich noch Anfang des Jahres als Preistreiber erwiesen hatte, vergleichsweise moderat. Experten rechnen derzeit nicht damit, dass sich die Teuerung auf die von der EZB angepeilte Marke von zwei Prozent zubewegt. Der momentan starke Euro verbilligt Importgüter. Dies wirkt tendenziell dämpfend auf die Preisentwicklung. SZ/Reuters

Unruhige Zeiten bringen dem Dax Verluste

Wegen des verbalen Schlagabtauschs zwischen den USA und Nordkorea müssen sich Investoren auf unruhige Zeiten gefasst machen. Die verlustreiche vergangene Börsenwoche führte im Dax zu einem Minus von 2,3 Prozent. Erst am Freitag konnte sich der Aktienmarkt stabilisieren. Auch der starke Euro schadete den Anlegern, da er heimische Waren auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig macht. In der neuen Woche warten Zahlen zur europäischen Industrieproduktion, Daten zum Wirtschaftswachstum und zur Inflation auf die Börsianer. Wichtig wird auch die Veröffentlichung des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Einige Unternehmen berichten noch ihre Zwischenbilanzen, darunter RWE. KPRE/Reuters