Neuer Wirtschaftsweiser Martin Werding:"Das Rentenalter sollte auf 68 steigen"

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Ist von der Bundesregierung jetzt zum Wirtschaftsweisen berufen worden: Martin Werding. (Foto: Jürgen Heinrich/imago)

Martin Werding ist einer der neuen Wirtschaftsweisen. Er kritisiert, die Regierung heize mit ihren Entlastungspaketen die Inflation an, und findet, dass Olaf Scholz in einer Sache eindeutig falsch liegt.

Interview von Alexander Hagelüken

Martin Werding wurde 1964 geboren, im geburtenstärksten Jahr, das Deutschland je hatte. Seitdem werden hierzulande immer weniger Kinder geboren. Wie passend, dass der Ökonom der Uni Bochum erforscht, welche Rentenlöcher dieser demografische Wandel aufreißt. In seinem ersten Interview als Wirtschaftsweiser, zu dem ihn die Bundesregierung jetzt zusammen mit der Ökonomin Ulrike Malmendier berief, fordert er neben einem höheren Rentenalter auch eine Riester-Reform - und die Rückkehr zur Schuldenbremse.

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