InflationDas Gespür für Preise trügt

Lesezeit: 6 Min.

"Menschen orientieren ihre Inflationswahrnehmung an ganz persönlichen Leitpreisen von Dingen, die ihnen wichtig sind": Regale in einem Discountermarkt in Waldshut.
"Menschen orientieren ihre Inflationswahrnehmung an ganz persönlichen Leitpreisen von Dingen, die ihnen wichtig sind": Regale in einem Discountermarkt in Waldshut. Manuel Geisser/imago images

Die Preise ziehen seit Monaten an, doch wie sehr? Nicht jeder ist gleich stark von der Inflation betroffen. Woran das liegt - und wie man Preiskurven beim Einkauf für sich nutzen kann.

Von Michael Kläsgen und Markus Zydra, Frankfurt

Ein Kreuz ist es mit den Preisen. Die Antwort, ob sie steigen oder fallen, hängt ganz davon ab, wen man fragt. Denn Inflation ist, so merkwürdig es zunächst klingen mag, eine zutiefst individuelle Erfahrung. Jede Hausfrau wisse mehr über die Kaufkraft des Geldes, als es offizielle Statistiken je mitteilen könnten, meinte einst der österreichisch-amerikanische Ökonom Ludwig von Mises. Schon nach der Währungsumstellung von der D-Mark auf den Euro 2002 beklagten viele Deutsche, dass sich die Preise über Nacht fast verdoppelt hätten. Doch die Messungen wiesen diese Teuerung nicht aus. So ist es auch heute.

Zur SZ-Startseite

MeinungVerbraucherpreise
:Die deutsche Angst vor der Inflation

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken
Portrait undefined Alexander Hagelüken

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: