Preise:Die Inflation, die aus dem Ausland kam

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(Foto: Getty Images/iStock)

Europäer treiben Handel mit der ganzen Welt. Das hat lange die Preise niedrig gehalten, doch nun zeigt sich: Es macht auch anfällig für globale Teuerungswellen.

Essay von Bastian Brinkmann

Die Inflation ist wie ein kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk. Wenn man die Flasche zu sehr schüttelt, bevor man sie öffnet, schäumt die Inflation über. Diese Gefahr ist mittlerweile gut verstanden: Zentralbanken, Politik und sogar Gewerkschaften versuchen, die Limo in der Flasche zu halten. Ignoriert wird aber in der Regel, woher der Flascheninhalt kommt. Die Limonade ist nämlich nicht hausgemacht, sondern größtenteils importiert. Die Inflation ist deswegen so hoch, weil die aus dem Ausland eingeführten Zutaten auffallend spritzig sind.

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