ChipindustrieInfineon investiert Milliarden -ausgerechnet in Deutschland

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Ein Infineon-Mitarbeiter in einem Reinraum in Dresden: Anfang Juli wird hier ein neues Werk offiziell eröffnet, die Produktion läuft bereits an.
Ein Infineon-Mitarbeiter in einem Reinraum in Dresden: Anfang Juli wird hier ein neues Werk offiziell eröffnet, die Produktion läuft bereits an. Norbert Millauer/Getty Images

Alle klagen über den Standort Deutschland, doch der Chipkonzern steckt sehr viel Geld in ein neues Werk in Dresden.  Anfang Juli soll es nun eröffnet werden – sogar früher als geplant. Wie geht das?

Von Caspar Busse, Dresden

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Das Wichtigste fehlt noch: Die 40 Meter hohe graue Fassade der mächtigen Fabrik, die man schon auf dem Weg von der Dresdner Innenstadt sehen kann, ist noch leer. Ein paar Löcher sind vorbereitet, da soll später der Schriftzug „Infineon“ angebracht werden. Die Zeit drängt, denn bereits in drei Wochen, am 2. Juli, ist die feierliche Eröffnung geplant, mit viel Prominenz. Nicht ausgeschlossen, dass auch Bundeskanzler Friedrich Merz dabei sein will. Immerhin geht es zur Abwechslung um gute Nachrichten: um eine der größten privaten Investitionen der vergangenen Jahre in Deutschland, und das auch noch in einer wichtigen Hightech-Branche.

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SZ PlusVon Caspar Busse

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