Halbleiterkrise:"Das wäre so etwas wie der größte anzunehmende Unfall"

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Halbleiterkrise: Seit 28 Jahren arbeitet Jochen Hanebeck bei Infineon, zu seiner Anfangszeit war der Chiphersteller noch Teil des Siemens-Konzerns. Seit April ist der Elektrotechniker Vorstandsvorsitzender des Dax-Unternehmens.

Seit 28 Jahren arbeitet Jochen Hanebeck bei Infineon, zu seiner Anfangszeit war der Chiphersteller noch Teil des Siemens-Konzerns. Seit April ist der Elektrotechniker Vorstandsvorsitzender des Dax-Unternehmens.

(Foto: Catherina Hess)

Der neue Infineon-Chef Jochen Hanebeck malt ein düsteres Bild: Die Weltwirtschaft sei noch mehr auf Taiwan angewiesen als auf Russland - und die Halbleiterkrise werde erst mal weitergehen.

Interview von Caspar Busse

Gerade ist Jochen Hanebeck, 54, aus den USA zurückgekommen: Mit anderen Managern der Halbleiterindustrie durfte der Infineon-Vorstandsvorsitzende im Garten des Weißen Hauses der feierlichen Unterzeichnung des amerikanischen Chips Act beiwohnen, als einziger Vertreter aus Europa. Mit diesem Gesetz soll die Halbleiterindustrie wieder aus Asien zurückgeholt werden, die EU plant Ähnliches. Hanebeck, seit 28 Jahren in der Branche und seit April Vorstandschef bei Infineon, ist dabei ein wichtiger Ansprechpartner: Das Unternehmen aus Neubiberg (München) gehört zu den zehn größten Chip-Herstellern der Welt. Infineon-Halbleiter stecken vor allem in Autos, Windrädern und Solaranlagen.

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