IndienDer Reichtum der wenigen

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Der indische Multimilliardär Mukesh Ambani (Mitte) ist der reichste Asiat. Die Hochzeit seines Sohnes Anant (links) in Mumbai ließ er sich ein Vermögen kosten. Die vielen Armen im Land hatten allerdings nichts davon.
Der indische Multimilliardär Mukesh Ambani (Mitte) ist der reichste Asiat. Die Hochzeit seines Sohnes Anant (links) in Mumbai ließ er sich ein Vermögen kosten. Die vielen Armen im Land hatten allerdings nichts davon. Rajanish Kakade/AP

Indien boomt, doch der Wohlstand kommt nicht in der Breite der Bevölkerung an. Die gerade wiedergewählte Regierung will das Land bis 2047 zur drittgrößten Volkswirtschaft machen – das könnte schwierig werden.

Von David Pfeifer

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Die Hetzreden sind abgeklungen, die Häme ist verebbt. Die indischen Wahlen, der „größte demokratische Vorgang der Welt“, wie der gerade wiedergewählte Premierminister Narendra Modi immer wieder betonte, sind vor einem Monat zu Ende gegangen. Der politische Alltag ist eingekehrt in Delhi und damit treten auch die Herausforderungen zum Vorschein, vor denen das riesige Land steht. Vor allem was die Wirtschaft angeht.

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