WelthandelTrump erhöht die Zölle, Indien bleibt stur

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Indiens Premierminister Narendra Modi bei seinem Japan-Besuch.
Indiens Premierminister Narendra Modi bei seinem Japan-Besuch.
Issei Kato/REUTERS

Mit einem 50-Prozent-Zollsatz straft US-Präsident Donald Trump Delhi ab, eigentlich ein Verbündeter Washingtons in Asien. Und was macht Premierminister Narendra Modi? Er wendet sich nach Osten.

Von David Pfeifer, Bangkok

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Seit diesem Mittwoch gelten die Rekord-Strafzölle, die US-Präsident Donald Trump gegen Indien verhängt hat. 50 Prozent werden seitdem auf Waren-Exporte in die USA fällig. Doch vom Freitag aus betrachtet kann man sagen, dass auch am Donnerstag wieder die Sonne aufging, über Mumbai, Delhi, Kolkata und Chennai. Der indische Premierminister Narendra Modi reiste nach Tokio, um in Japan für seine „Make in India“-Kampagne zu werben. Man kann das als Reaktion auf die neuen Handelshemmnisse werten, auch wenn Modi die Zollpolitik von Donald Trump bisher nie öffentlich angesprochen hat. Indien will sich – so scheint es – den anderen großen Volkswirtschaften der Welt weiter annähern.

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