Rikscha-Läufer in Indien4,50 Euro für 14 Stunden Arbeit

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Handgezogene Rikschas gehören in Kolkata in vielen Großstädten Asiens zum Straßenbild.
Handgezogene Rikschas gehören in Kolkata in vielen Großstädten Asiens zum Straßenbild. DIBYANGSHU SARKAR/AFP

Kolkata ist die letzte Stadt der Welt, in der noch handgezogene Rikschas den öffentlichen Nahverkehr ergänzen. Aber vieles deutet darauf hin, dass die Steinzeit der Mobilität bald auch dort endet.

Von Thomas Hahn, Kolkata

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Parikshan Paswan kann nicht klagen über die Unmenschlichkeit des Rikschaziehens. Er lebt ja davon. Seit „über 50 Jahren“ ist er Rikschaläufer in Kolkata, der indischen Kulturmetropole. Paswan steht an seine Rikscha gelehnt im Altstadtviertel Chandni Chowk und erzählt in knappen Sätzen. Er ist mit der Tätigkeit alt geworden, 70 ungefähr, genau weiß er es nicht. Er will die Arbeit nicht schönreden: „Die Beine tun beim Ziehen weh.“ Je schwerer der Kunde, desto größer sei die Anstrengung. Trotzdem findet er es gut, dass Kolkata als letzte Großstadt der Welt allen Bedenken standhält und die Rikschas zulässt. „Was soll ich denn sonst machen?“, fragt er.

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