MeinungImmobilien in GroßstädtenDer Traum vom Eigenheim ist tot

Kommentar von Nils Heck

Lesezeit: 2 Min.

Da können sie noch so gut verdienen und ihre Sparrate erhöhen: Ohne Erbschaft sind Einfamilienhäuser in teuren Großstädten unbezahlbar.
Da können sie noch so gut verdienen und ihre Sparrate erhöhen: Ohne Erbschaft sind Einfamilienhäuser in teuren Großstädten unbezahlbar. Imago/Westend61

Wer nicht erbt, hat keine Chance, an eine Immobilie in einer Metropole zu kommen – auch nicht als Gutverdiener. Die Schlussfolgerung ist klar: weniger arbeiten und den nächsten Urlaub buchen.

Die Deutschen hatten einmal einen Traum: Sie kaufen ein Auto und ein kleines Reihenhaus in der Vorstadt. In den Garten pflanzen sie einen Apfelbaum, um den die Kinder spielen. Der Traum ist tot, zumindest für all diejenigen, die in Großstädten wohnen und nicht in größerem Stil von ihren Großeltern oder Eltern erben werden. Denn die Immobilienpreise in den Metropolen wie Köln, Berlin oder München sind auf einem solch absurd hohen Niveau, dass es für einen beachtlichen Teil der urbanen Bevölkerung utopisch ist, sich eine eigene Immobilie durch Überstunden zu erarbeiten.

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SZ PlusVon Theresa Eingartner, Thomas Gröbner, Nils Heck, Isabel Kronenberger, Stephan Radomsky und Marie-Louise Timcke

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