Krise bei Gewerbeimmobilien:Stille vor dem Beben

Krise bei Gewerbeimmobilien: Der Blick auf Manhattan. Aus der Ferne ist der Leerstand nicht auszumachen.

Der Blick auf Manhattan. Aus der Ferne ist der Leerstand nicht auszumachen.

(Foto: JOHN ANGELILLO/UPI Photo/IMAGO)

Die Preise für Bürogebäude fallen und fallen, immer öfter erinnert die Situation an die Lage vor Beginn der Weltfinanzkrise 2008. Der Internationale Währungsfonds warnt, die G-7-Staaten sind alarmiert - und auch Finanzminister Lindner kann nur bedingt beruhigen.

Von Claus Hulverscheidt und Meike Schreiber, Berlin/Frankfurt

Es sind die kleinen Dinge, die ungute Erinnerungen wecken, die Geräuschlosigkeit etwa, mit der der Absturz vonstattengeht, oder die kryptischen Buchstabenkürzel, die auf einmal kursieren. 2008, zu Beginn der Weltfinanzkrise, waren es bis dahin kaum bekannte Bankprodukte wie Subprime-Immobilienkredite sowie riskante Finanzprodukte wie CDO und CDS, die plötzlich Geldhäuser rund um den Globus in Existenznot stürzten. Heute macht wieder ein Kürzel die Runde, das bislang ein Schattendasein führte, die Finanzminister der sieben führenden Industrienationen (G7) aber in Alarmbereitschaft versetzt hat. Es lautet CRE und steht für commercial real estate - oder wie es profaner auf Deutsch heißt: Gewerbeimmobilien.

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