Immobilien:Über 37 Euro im Jahr: Warmwasser-Grundeinstellung verändern

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Man muss nicht gleich kalt duschen, um Energie zu sparen. Aber man kann an den Grundeinstellungen fürs Warmwasser im Haus drehen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/tmn) - Wer einen Untertischspeicher oder elektronischen Durchlauferhitzer hat, kann die Wassertemperatur bedarfsgerecht einstellen. Regeln Verbraucher die Grundtemperatur des Warmwassers herunter, können sie der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online zufolge rund 37 Euro im Jahr sparen.

Diese Summe geht auf Berechnungen basierend auf den jährlichen Durchschnittswerten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für 2021 zurück. Das waren 32,16 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Bei den aktuell steigenden Preisen dürfte die Einsparsumme also noch höher liegen.

Was erst mal nach einem Komfortverlust beim Waschen, Duschen und Baden klingt, ist es nicht. Denn nur weil man die Grundtemperatur herunterregelt, wäscht man sich nicht gleich kalt. Angenehm warmes Bade- und Duschwasser hat in der Regel nur rund 40 Grad.

Co2online rät daher in Bad und Küche zu einer Einstellung auf 60 Grad. Das reiche für warmes Wasser vollkommen aus, kann aber gut zehn Prozent Stromkosten-Ersparnis für solche Geräte bedeuten. Weniger als 60 Grad sollten es aber nicht sein. Erst diese Temperatur lässt gesundheitsgefährdende Bakterien, die Legionellen, absterben.

© dpa-infocom, dpa:220624-99-788191/2

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