Immobilien - Schwerin:LBS: Gebrauchte Einfamilienhäuser in Schwerin am teuersten

Deutschland
Eine Siedlung mit Einfamilienhäusern. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild (Foto: dpa)

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Schwerin (dpa/mv) - Die Immobilienpreise haben einer Studie zufolge auch in Mecklenburg-Vorpommern deutlich angezogen. Am teuersten seien gebrauchte Eigenheime in Schwerin, teilte die Bausparkasse LBS unter Verweis auf ihre Untersuchung "Markt für Wohnimmobilien 2021" am Montag mit. "Der hier am häufigsten genannte Wert für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus liegt bei 450.000 Euro." Das seien 185.000 Euro mehr als vor fünf Jahren. Teuer werde es auch in Rostock, wo ein Haus im Schnitt 400.000 Euro koste. In Greifswald liege der Wert bei 320.000 Euro.

In allen größeren Städten des Landes und in deren Speckgürteln werden demnach stark steigende Hauspreise verzeichnet. Für Neubrandenburg nennt die Studie Preise von 290.000 Euro (plus 95.000 Euro), für Stralsund 275.000 Euro (plus 75.000 Euro) sowie für Wismar und Neustrelitz je 240.000 Euro. Günstigere Eigenheimpreise findet man in Güstrow und Bad Doberan mit je 230.000 Euro, Boizenburg mit 200.000 Euro, Hagenow mit 180.000 Euro und Demmin mit 170.000 Euro. In Ludwigslust ist der Hauskauf mit 155.000 Euro zu verwirklichen.

Die Immobiliengesellschaften von LBS und Sparkassen erwarten den Angaben zufolge für 2021 einen weiteren kräftigen Anstieg der Wohnimmobilienpreise in Deutschland. Im Durchschnitt sähen die befragten Vermittler Preissteigerungen zwischen gut vier Prozent für neue Reihenhäuser und knapp sieben Prozent für Bauland. Gebrauchte Einfamilienhäuser könnten sich demnach um fünf Prozent verteuern.

© dpa-infocom, dpa:210802-99-664935/2

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