Immobilien:Bau setzt weniger um

Die deutsche Baubranche hat im ersten Halbjahr weniger umgesetzt. Die Einnahmen im Bauhauptgewerbe schrumpften um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Dennoch legte die Zahl der Beschäftigten zu, und zwar um 1,8 Prozent. Zuletzt zeigte der Trend auch beim Umsatz wieder nach oben: Im Juni allein wuchs er um 3,2 Prozent. Unter den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen meldeten dabei die Zimmerer mit 20,7 Prozent und die Dachdecker mit 10,4 Prozent die kräftigsten Zuwächse. Der Hochbau schaffte ein Plus von 3,4 Prozent. Die Branche wurde zuletzt von Materialengpässen und steigenden Preisen etwa für Bauholz geplagt. Im August klagten einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge noch 37 Prozent der Baubetriebe darüber.

© SZ vom 11.09.2021 / Reuters
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