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Imkermeister Thomas Radetzki:"Bienen sind rücksichtsvolle Geschöpfe"

Dass Thomas Radetzki heute einer der bekanntesten Imker Deutschlands ist, verdankt er einem Zufall. Bis zum Abitur habe er eine Wespe kaum von einer Biene unterscheiden können, sagt er.

(Foto: Silvia Liebrich)

Thomas Radetzki arbeitet seit 40 Jahren mit Honigbienen. Der Imker kämpft auch auf politischer Ebene für den Schutz gegen Pestizide - denn den Bauern, erklärt er, kann man keinen großen Vorwurf machen.

Thomas Radetzki ist keiner, der sich einfach so abwimmeln lässt. Schon gar nicht von einem Agrarminister, der nicht mit ihm reden will. Wenn es um die Sache der Bienen geht, greift er zu Not auch in die Trickkiste. Wie vor einem Jahr, als der damalige Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) in Berlin zur ersten internationalen Bienenkonferenz eingeladen hatte - ein Event, mit 500 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verbänden. Doch Radetzkis Expertise war nicht gefragt, obwohl sich der Imkermeister seit vielen Jahren auch auf politischer Ebene für den Schutz von Bienen einsetzt. Kurzerhand meldete er sich als Fachjournalist zu einer Pressekonferenz des Ministers an und nutzte die Gelegenheit für eine flammende Rede.

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