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Kaffeekultur:Woran man einen richtig guten Espresso erkennt

Sieben Gramm Kaffee, ohne Milch und Zucker: So trinkt der Familienunternehmer seinen Espresso.

(Foto: Stefano Guindani)

Ein Besuch bei Röster Andrea Illy, der nicht nur gegen die Kultur der Wegwerfbecher, sondern auch gegen den Klimawandel kämpft.

Von Thomas Fromm

Es fängt schon damit an, dass man richtig Druck machen muss. Neun Bar, nicht diese 1,5 Bar, mit der diese schönen, italienischen Mokkakannen aus Aluminium Dampf durch das Kaffeepulver drücken. Neun Bar, mehr als 90 Grad heißes Wasser, an die 25 Sekunden Durchlauf. Und vorher natürlich noch mal mit dem Tamper kräftig in den Siebträger drücken! So gelangt man zum Kern der Angelegenheit: Die verschiedensten Aromen hängen nämlich im Kaffee, verborgen in Essenzen und Ölen, und nur wer sie da herausholt, kommt dem Geheimnis des Espresso auf die Spur. Wer aber einfach nur Pulver in den Filter löffelt und heißes Wasser darüber kippt, bekommt am Ende wieder nur einen Mokka oder Caffè Americano. Kann auch okay sein, ist aber eben kein italienischer Espresso.

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