Ikea:Möbel für die Massen

Kein Einrichtungshaus hat es wohl in mehr deutsche Haushalte geschafft als Ikea. Wir stellen ihnen einige der Klassiker vor.

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Quelle: AFP

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Stifte, Portemonnaies, Bilderrahmen, Tischläufer, Uhren, Schmuck und Nylonstrumpfhosen: Als Ingvar Kamprad Ikea 1943 mit 17 Jahren gründete, war nichts im Sortiment, für was das Unternehmen weltbekannt werden sollte: Möbel. Doch schon wenige Jahre später, 1947, fing eine lange Tradition an, die sich heute in Form von Billy-Regalen, Lack-Tischen oder Ögla-Stühlen in Millionen Haushalten finden lässt. Wir stellen ihnen einige der Klassiker aus der Geschichte von Ikea vor.

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Quelle: Inter Ikea System B.V.

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Kaum etwas ist mehr Ikea als "Billy". Mitte der 70er Jahre ging es in Produktion und ist wohl eines der meistbenutzen Bücherregale in deutschen Haushalten. Der Entwurf stammt vom ehemaligen Ikea-Chefdesigner Gillis Lundgren; die ursprüngliche Idee zu einem in Serie hergestellten Anbaumöbelprogramm mit System jedoch hatte der Architekt Bruno Paul bereits im Jahr 1900.

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Quelle: Die Neue Sammlung

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Ikea ist nicht nur Möbel - Ikea ist ebenso auch Karton und perfekte Verpackung. Nicht immer war dabei alles standardisiert und eckig: 1956 kam das Modell "Lövet" einfach in Wellpappe umwickelt nach Hause. Zusammengebaut war es dann schnell: Es verfügt nur über drei höhenverstellbare Tischbeine.

FILE PHOTO: Tools and spare parts for furniture of Swedish retailer IKEA are pictured in Taufkirchen near Munich

Quelle: REUTERS

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Praktisch, einfach und maximal standardisiert - das sind Prinzipien, mit denen Ikea kosten spart und auch Designobjekte für die breite Masse möglich macht.

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Quelle: Die Neue Sammlung

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Wer besser lagert, braucht weniger Platz. Wer weniger Platz braucht, spart Kosten. Die Gießkannen "PS Vallö" ist eines der Beispiele, wie stapelbar Ikeas Objekte sind. Leervolumen gibt es weder im LKW noch im Lager. Der größte Umsatz wird bei Ikea übrigens nicht mit Möblen, sondern mit solchen Gebrauchsartikeln erzielt.

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Quelle: Inter Ikea System B.V.

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Ikea-Designer ließen sich schon immer gern von großen Vorbildern inspirieren, griffen Trends auf und übersetzten sie für den Massenmarkt: Gillis Lundgren entwarf 1973 "Tajt", einen ausklappbaren Schlafsessel in Jeansoptik. Der Sessel ließ sich zum Bett auseinanderklappen.

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Quelle: b-line

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Eine ähnliche Idee hatte der italienische Designer Joe Colombo. Er entwarf 1979 den "Multichair". Funktionalität und Einfachheit finden sich in vielen der Entwürfe des Unternehmens.

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Quelle: Die Neue Sammlung

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Karussell und Höhle in einem: Der Drehsessel "Lömsk" (2003) von Monika Mulder ist einem berühmten Vorbild nachempfunden - eines der bekanntesten Sitzmöbel der 60er Jahre, dem "Ball Chair" des finnischen Designers Eero Aarnio.

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Quelle: Inter Ikea System B.V.

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Techno, New Wave, Depeche Mode - das waren die Achtziger. Die Klänge waren metallisch, das Lebensgefühl cool, das Licht Neon. Und Niels Gammelgaard entwarf das Regal "Guide". Farblich orientierte er sich dabei am Bauhaus und damit eher an der Avantgarde der 20er Jahre.

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Quelle: Die Neue Sammlung

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Auf Schweden oder Europa ist das Unternehmen bei alldem längst nicht mehr beschränkt. Weltweit existieren 348 eigene Einrichtungshäuser und 45 Einkaufszentren. Hier zu sehen ein Ikea in Dubai. Strategie und Angebot werden vom Unternehmen bei der Expansion stets an die Kulturen und Bedürfnisse der Länder angepasst - in arabischen Katalogen etwa sind keine Menschen abgebildet.

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Quelle: Die Neue Sammlung

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Der reinste Abfall: Der Schaukelstuhl "Gullholmen" aus dem Jahr 2002 der Designerin Maria Vinka wird komplett aus Bananenstaudenfasern gefertigt, die sonst am Rand der Plantagen vor sich hinrotten würden.

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Quelle: Die Neue Sammlung

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Ebenfalls ökologisch korrekt: der Stuhl "Ögla" von Gillis Lundgren aus dem Jahr 1964, eine Neuinterpretation des Wiener Thonet-Klassikers von 1859. Statt Bugholz wird Holzfaserkomposit verwendet, ein recyclingfähiges Gemisch aus Sägespänen, Holzresten und Kunstharz.

© SZ.de/pram/lkr
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