BetriebsratswahlenWie eine AfD-nahe Organisation in deutsche Firmen vordringen will

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Zwischen März und Mai wählen die Beschäftigten Betriebsräte, die ihre Interessen vertreten sollen. Die selbst ernannte alternative Gewerkschaft fällt dabei mit markigen Ankündigungen auf, wie etwa: „Zentrum will in VW-Werken Fuß fassen.“
Zwischen März und Mai wählen die Beschäftigten Betriebsräte, die ihre Interessen vertreten sollen. Die selbst ernannte alternative Gewerkschaft fällt dabei mit markigen Ankündigungen auf, wie etwa: „Zentrum will in VW-Werken Fuß fassen.“ Illustration: SZ

Der Verein „Zentrum“ will Gewerkschaften wie der IG Metall bei den in ganz Deutschland anstehenden Wahlen Posten im Betriebsrat abjagen. Die rechte Truppe macht große Ankündigungen. Halten die der Realität stand?

Von Alexander Hagelüken, Anna Lea Jakobs und Joscha F. Westerkamp

Am Audi-Hauptwerk in Ingolstadt ist die IG Metall seit einem Dreivierteljahrhundert präsent. Gewerkschafter wie Betriebsratschef Jörg Schlagbauer haben viel mitgemacht. Boomzeiten genauso wie, gerade in letzter Zeit, manche Krise. Vor knapp einem Jahr erkämpften sie unter anderem, dass das Management beim Stellenabbau niemanden betriebsbedingt kündigt. Doch ein paar Monate später erlebte der 48-jährige Schlagbauer, der oft den roten Anstecker der IG Metall am Jackett trägt, etwas ganz Neues.

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