Ifo-Index:Mit Schwung in den Sommer

Die Zuversicht wächst: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni zum dritten Mal in Folge aufgehellt. Für die Ökonomen ist das ein ganz besonderes Signal.

Die düstere Stimmung in der Wirtschaft weicht: Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 85,9 von 84,3 Punkten im Vormonat, wie das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) mitteilte.

Konjunkur, ddp

Mit wachsender Zuversicht blicken Deutschlands Unternehmen wieder in die Zukunft

(Foto: Foto: ddp)

Das ist der dritte Anstieg in Folge - traditionell wird dies von Ökonomen als Trendwende beim Ifo-Index gesehen.

Und: Es ist der höchste Stand seit über einem halben Jahr. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg auf 85,2 Zähler gerechnet. "Die Befragungsergebnisse untermauern, dass sich die deutsche Wirtschaft allmählich stabilisiert", sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Vor allem der Pessimismus der Befragungsteilnehmer hinsichtlich der Entwicklung im kommenden halben Jahr habe weiter abgenommen. Mit ihrer derzeitigen Geschäftslage seien die Unternehmen dagegen genauso unzufrieden wie im Mai.

Der Teilindex für die Geschäftserwartungen der Unternehmen stieg im Juni von revidiert 86,0 (zunächst 85,9) Punkten im Vormonat auf 89,5 Punkte. Dies war bereits der sechste Anstieg in Folge.

Die Lagebeurteilung trübte sich unterdessen erneut ein. Sie sank von 82,5 Punkten auf 82,4 Punkte.

Das Ifo-Geschäftsklima ist der wichtigste Stimmungsindikator für die deutsche Wirtschaft und basiert auf einer Umfrage bei rund 7000 Unternehmen.

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