Mecklenburg-VorpommernSchwesig sucht Machtkampf mit der Bahn – und zahlt

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Ist sehr zufrieden mit dem gefundenen Kompromiss: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Ist sehr zufrieden mit dem gefundenen Kompromiss: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Kay Nietfeld/dpa

Die Bahn will die frühe ICE-Verbindung von Rostock nach Hamburg nach massivem Protest nun doch erhalten. Ist die neue Bahn-Chefin also vor der Politik eingeknickt? Von wegen.

Von Vivien Timmler, Berlin

Manuela Schwesig hat in den vergangenen Wochen nicht mit Kritik an der Deutschen Bahn (DB) gespart. Erst gab die bekannt, einen Früh-ICE von Rostock über Schwerin nach Hamburg zu streichen. Und dann musste sie auch noch zugeben, dass sie den Zeitplan für die Sanierung der Strecke Hamburg – Berlin nicht einhalten kann. „In der vergangenen Woche habe ich selbst die Bahn-Chefin noch gefragt, ob der Termin gehalten wird. Da war noch alles in Ordnung. Und ein paar Tage später ist wieder alles anders“, wetterte sie auf Instagram. Das sei im Kern das Problem der Bahn, so Schwesig (SPD) weiter, „dass die Bürger sich einfach nicht darauf verlassen können“.

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:Die Neue und das Biest

Die Erwartungen an die Deutsche Bahn sind ja nicht mehr hoch, die an die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla dafür umso höher. Sie räumt jetzt erst mal in der Führungsetage auf: Pünktlicher wird so kein einziger Zug, aber immerhin sie ist voller Zuversicht.

SZ PlusVon Vivien Timmler (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

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