Interview"Es wurde plötzlich der industrielle Herzschlag angehalten"

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Die Türme der Hypo-Vereinsbank in München: In Pandemie-Zeiten sind die Büros auch hier ziemlich leer.
Die Türme der Hypo-Vereinsbank in München: In Pandemie-Zeiten sind die Büros auch hier ziemlich leer. (Foto: Volker Preusser/www.imago-images.de)

Michael Diederich, Chef der Hypo-Vereinsbank, spricht über den psychologischen Effekt der Bazooka von Finanzminister Olaf Scholz, das gute Gefühl der Banker in der Pandemie - und das Problem von Fahrstuhlschächten.

Von Cerstin Gammelin und Meike Schreiber

Anders als vor zehn Jahren sind es diesmal nicht die Zockerei der Investmentbanker oder die Gier gewesen, die eine globale Krise ausgelöst haben. Das Virus ist eine Naturkatastrophe, die dazu führt, dass Unternehmer und Private den Banken die Bude einrennen - auch wegen der staatlich verbürgten Kredite, die sie ausreichen. Auch die Hypo-Vereinsbank, die seit 2005 zur italienischen Unicredit-Gruppe gehört, profitiere, sagt Vorstandssprecher Michael Diederich, 55. Dass der Wechsel eines früheren italienischen Finanzministers an die Verwaltungsratsspitze der Banken-Gruppe das Geschäft politischer macht, bestreitet er.

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