MeinungHVO100Klimafreundlicher Diesel aus Frittierfett ist eine Illusion

Kommentar von Silvia Liebrich

Lesezeit: 2 Min.

Eine Zapfsäule für HVO100 Diesel.
Eine Zapfsäule für HVO100 Diesel. Peter Hinz-Rosin/Photographie Peter Hinz-Rosin

Der Biokraftstoff HVO100 wird als klimaschonende Alternative zu fossilem Diesel gefeiert. Schaut man genau hin, hält er dieses Versprechen nicht. Der eigentliche Profiteur in dem Geschäft ist die Mineralölindustrie.

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Die Idee klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Wenn wir nur genügend Pommes essen, lässt sich damit das Klima retten. Zugegeben, damit ist der Sachverhalt stark zugespitzt, aber im Kern geht es genau darum bei HVO100. Der seit gut zwei Jahren zugelassene Biokraftstoff soll aus alten, gebrauchten Pflanzenölen und -fetten bestehen. Eigentlich. Inzwischen häufen sich die Hinweise, dass eben nicht nur der Ausschuss aus der Gastronomie in dem Kraftstoff landet, sondern auch Palmöl im Spiel ist, das dort eigentlich nichts verloren hat und als klimaschädlich gilt.

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