HSH Nordbank Krisengespräch in Hamburg

Der Verkauf der HSH an US-Finanzinvestoren ist noch längst nicht perfekt. Nun erhöhen Hamburg und Schleswig-Holstein den Druck auf die Privatbanken. Sie könnten die Sache noch scheitern lassen.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

Ende Juni, spätestens aber Ende September dieses Jahres sollte der Verkauf der HSH Nordbank perfekt sein. So hatten es Bankchef Stefan Ermisch und die Verkäufer, die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, im Februar versprochen. Dass daraus nichts mehr wird, ist inzwischen allen Beteiligten klar. Ob der Verkauf, der als Vorbild für die Privatisierung anderer Landesbanken gilt, überhaupt gelingt, ist daher längst nicht mehr sicher.

Die Länder machen nun nach SZ-Informationen Druck, um das größte Problem zu lösen, das dem Verkauf ...