Arbeitswelt:Stirbt das Home-Office in diesem Jahr schon wieder aus?

Arbeitswelt: Zu Hause arbeitet es sich gemütlicher - aber das Home-Office ist bei Vorgesetzten oft nicht so beliebt wie bei Mitarbeitenden.

Zu Hause arbeitet es sich gemütlicher - aber das Home-Office ist bei Vorgesetzten oft nicht so beliebt wie bei Mitarbeitenden.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Keine Fahrtzeit und zwischendurch schnell die Wäsche machen: Viele können sich ihr Leben ohne Home-Office gar nicht mehr vorstellen. Doch jetzt zwingen viele Firmen ihre Leute zurück ins Büro - oder setzen auf sanften Druck.

Von Christina Kunkel, Kathrin Werner und Paulina Würminghausen

Thomas Schäfer ist kein Freund des Home-Office, sondern "großer Fan von Anwesenheit". Der Chef der Automarke Volkswagen hat vor einiger Zeit 50 neu ernannte junge Manager dazu aufgefordert, "mal wieder zur Arbeit zu kommen", erzählte er bei einem öffentlichen Auftritt. Die Reaktion laut Schäfer: "Ein Shitstorm", weil er "von gestern" sei. Nach 20 Minuten sei ihm die Gegenwehr zu viel geworden und er habe gesagt: "Ihr müsst hier ja nicht arbeiten." Wer mit Energie an einem Thema arbeiten wolle, der müsse auch da sein, findet Schäfer. "Sorry, ich habe da ein anderes Verständnis und dazu stehe ich auch."

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