FilmHollywood erlebt die schlimmste Krise seiner Geschichte

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Die Stars sind immer noch da, das Geld nicht mehr so sehr: Popstar Miley Cyrus bei der Premiere des neuen „Avatar“-Films im Dolby Theatre in Hollywood.
Die Stars sind immer noch da, das Geld nicht mehr so sehr: Popstar Miley Cyrus bei der Premiere des neuen „Avatar“-Films im Dolby Theatre in Hollywood. (Foto: Jesse Grant/Getty Images via AFP)

Da hilft auch der Schampus nicht mehr: Die Filmindustrie in Hollywood kämpft gegen den Bedeutungsverlust. Szenen aus einer Glitzermetropole im Ausnahmezustand.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Anfang Dezember lässt Hollywood es noch einmal richtig krachen. Weltpremiere von „Avatar: Fire and Ash“, letzte Blockbuster-Party des Jahres. Auf dem roten Teppich vor dem Dolby Theatre auf dem Hollywood Boulevard trifft man Zoe Saldana und Sigourney Weaver, Miley Cyrus schaut auch vorbei. Viel mehr Prominenz geht nicht, Billie Eilish, Matt Damon und Kate Winslet sind auch da. Sie alle posieren vor einer riesigen Feuer-Installation, passend zum Filmtitel Feuer und Asche. Im Saal spricht Regisseur James Cameron eine Ode auf die Unersetzlichkeit des Menschen – und zeigt einem danach 197 Minuten lang, wie psychedelisch-herrlich ein Ort ohne Menschen wäre. Danach gibt es Champagner im Foyer des Oscar-Theaters. Also: kurz durchschnaufen, umsehen.

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