IndustrieHoffnung für Deutschlands zweitgrößtes Stahlwerk

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Bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg arbeiten 2800 Menschen. Zumindest für 1000 könnte es nun eine Zukunft geben bei Deutschlands zweitgrößtem Stahlwerk.
Bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg arbeiten 2800 Menschen. Zumindest für 1000 könnte es nun eine Zukunft geben bei Deutschlands zweitgrößtem Stahlwerk. Christoph Reichwein/dpa

Die Eigner der Hüttenwerke Krupp Mannesmann haben sich geeinigt: Das Unternehmen in Duisburg soll doch nicht schließen. Trotzdem werden viele Jobs wegfallen.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Deutschlands zweitgrößtem Stahlwerk drohte lange die Schließung. Seit dem Wochenende gibt es aber eine Perspektive für die Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) und ihre 2800 Beschäftigten. Der Minderheitseigner Salzgitter AG soll den Standort in Duisburg weiterführen, wenn auch vermutlich nur mit einem Drittel der Belegschaft. Die Niedersachsen und der Haupteigentümer Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) teilten am Freitag mit, sich nach „intensiven“ Gesprächen auf ein Eckpunktepapier geeinigt zu haben. Beide Seiten hatten zuvor den früheren hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch als Mediator geholt. Der CDU-Politiker sollte neuen Schwung in die festgefahrenen Verhandlungen bringen.

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